Die Halbinsel Mönchgut

moenchgut-ruegen…  im Südosten der Insel Rügen ist fast 30 km² groß und gilt als einer der reizvollsten Flecken der Insel. Das Mönchgut gehörte über viele Jahrhunderte zum Kloster Eldena bei Greifswald, daher auch der Name. Heute zählt dieser beschauliche Landstrich zum  Kern des Biosphärenreservats Südost-Rügen.

Typisch auf dem Mönchgut sind die Landzungen, die tief in das Meer hineinreichen. Diese Landzungen heißen zum Beispiel Reddevitzer Höft, der Kleine Zicker und der Große Zicker. Die Having trennt das Reddevitzer Höft von der Insel Rügen. Zwischen dem Reddevitzer Höft und dem Großen Zicker befindet sich die Hagensche Wiek, übrigens ein hervorragendes Revier zum Surfen und Kiten. Der Zicker See trennt dann die beiden Landzungen Großer Zicker und Kleiner Zicker.

_MG_3220Haupterwerbszweige auf dem Mönchgut waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts der Fischfang, die Lotsentätigkeit und die Landwirtschaft. Erst Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Tourismus als neue Einnahmequelle entdeckt. Logierhäuser, prächtige Villen und noble Hotels entstanden.

Vom Glanz vergangener Zeiten künden auch heute noch wunderschöne Bauten im Stil der Bäderarchitektur und zahlreiche sehenswerte museale Einrichtungen, denen Sie einmal einen Besuch abstatten sollten.

Auch Rügens Schmalspurbahn, der „Rasende Roland“, ist so ein Zeugnis aus der Vergangenheit. Von Putbus, der alten Residenzstadt der Insel Rügen kommend, nimmt die Bahn ihren Weg über die Ostseebäder Binz und Sellin, passiert dann den Badeort Baabe und endet schließlich im Ostseebad Göhren, nur ca. 150 Meter vom Ostseestrand und dem Göhrener Landungssteg entfernt.

Daneben bietet die Halbinsel aber auch sehr viel Abwechslung und Möglichkeiten, einen aktiven Urlaub zu erleben. Tauchen oder Angeln auf der Ostsee beispielsweise, dazu Surfen und Kiten oder Radfahren und Wandern sind bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt.

 

Wo sprudeln die frischer die Quellen des Lebens als auf Reisen,
wenn im Bilderstrom der Welt du selig dahintreibst.

Carl Peter Fröhling